Egal, ob Sie Ihr E-Mail-Postfach öffnen, den Fernseher einschalten oder das Smartphone zur Hand nehmen: Schon prasseln tausende von Werbebotschaften auf Sie ein. Und es geht nicht nur Ihnen so: Auch Ihre Kunden werden auf sämtlichen Kanälen bombardiert. Um nicht in dieser Masse unterzugehen, brauchen Sie die richtige Marketingstrategie. Fünf wertvolle Hacks, die Sie dabei unterstützen, teile ich mit Ihnen in diesem Artikel.

Zur Nummer eins im Kopf der Kunden werden

Verkaufen hat sich in den letzten Jahren enorm verändert. Die gute Nachricht: Diese veränderten Rahmenbedingungen gelten nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Kunden. Zwar können sie jetzt viel einfacher und schneller als früher recherchieren und unzählige Angebote miteinander vergleichen. Doch das macht nicht unbedingt klüger. Was sind Bewertungen, Meinungen und Tipps von anderen Usern wert? Wieviel Wahrheit steckt darin? Im Zweifelsfalle sind sie nach der Recherche unsicherer als vorher. Hier sind Sie als Experte gefragt, Ihren Kunden Orientierung zu geben. Das setzt allerdings voraus, dass Ihre Zielgruppe Sie als Fachmann auf Ihrem Gebiet auch findet und Ihnen das nötige Vertrauen schenkt.

Bestes Know-how in Ihr Postfach

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Marketingstrategie: Fünf grundsätzliche To-Dos

  1. Qualifiziertes Know-how bieten: In vielen Fällen sind die Kontaktpersonen, die Sie in einem Unternehmen haben, nicht die alleinigen Entscheider. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie sich darauf ausrichten und ihnen gezielt Material an die Hand geben, welches Ihre Kompetenz unterstreicht. Das können zum Beispiel Fachartikel sein, eine Case Study über Ihre Arbeit bei einem vergleichbaren Kunden oder auch ein ePaper. So geben Sie Ihren Führsprechern die Möglichkeit, ihren Vorgesetzten Ihr Know-how direkt verdeutlichen zu können.
  2. Kontaktstrategie: Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie Ihr Know-how am besten zu ihren potenziellen Kunden bringen. Als Newsletter, Blog oder vielleicht Podcast? Möglichkeiten gibt es viele. Mein Tipp: Lassen Sie sich nicht verrückt machen. Natürlich gibt es Marktbegleiter, die auf allen Kanälen unterwegs sind. Doch auch die haben mal klein angefangen. Besser, Sie konzentrieren sich für den Anfang auf ein oder zwei Formate, und machen das dafür richtig gut.
  3. Auffindbarkeit im Netz: Wo schaut Ihre Zielgruppe zuerst nach, wenn sie Informationen benötigt? Natürlich online. Auch wenn es lästig ist – an Themen wie Google Ranking und SEO-Optimierung kommen Sie nicht mehr vorbei. Eine Website ist längst viel mehr als Ihre digitale Visitenkarte. Daher ist es entscheidend, dass Ihre Seite nicht nur technisch auf dem neusten Stand ist, sondern die Texte auch alle relevanten Keywords enthalten, unter denen Sie im Netz gefunden werden möchten.
  4. Social Media: Auch wenn es den Anschein hat – es ist nicht zwingend nötig, dass Sie auf allen Plattformen aktiv sind. Stellen Sie sich auch hier die Frage: Wer ist meine Zielgruppe und wo kann ich sie erreichen? Wenn Sie primär B2B unterwegs sind, sollten Sie Ihr Augenmerk auf LinkedIn richten. Eine junge B2C-Zielgruppe erreichen Sie hingegen am besten über Instagram. Ich pflege auch viele Kontakte aus dem B2B-Bereich über Facebook, allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass CEOs und Entscheider dort fast gar nicht unterwegs sind. Auch die neue Plattform Clubhouse bietet spannende Optionen für Ihr Marketing, mehr dazu erfahren Sie hier.
  5. Langer Atem: Höfliche Hartnäckigkeit ist nicht nur eine Erfolgsformel im Verkauf, sondern auch im Marketing. Es wird eine ganze Weile dauern, bis sich spür- und messbare Erfolge Ihrer Aktivitäten einstellen. Geben Sie also nicht direkt auf, wenn nach dem dritten Newsletter noch keine Kundenanfrage bei Ihnen eingetrudelt ist. Dranbleiben heißt die Devise!

Natürlich sind diese fünf Tipps noch keine Marketingstrategie – dafür ist ein Blogartikel auch kaum das passende Format. Doch diese Punkte bilden die Grundlage für Ihre zukünftige Interaktion mit Ihrer Zielgruppe und unterstützen Sie dabei, sich auf die für Sie passenden Aktivitäten festzulegen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und Glück auf!

Ihr Martin Limbeck