Die meisten Vertriebsmitarbeiter sind immer noch im Homeoffice, Präsenzschulungen und Trainings sind entweder verboten oder können nur in sehr kleinen Gruppen durchgeführt werden. Einhaltung des Mindestabstands und genehmigtes Hygienekonzept vorausgesetzt. Kein Wunder also, dass sich viele Unternehmen diesen Stress nicht antun wollen und deswegen lieber ganz auf Weiterbildungen verzichten. Dabei würde sich gerade jetzt die Verlagerung ins Web in Form von Blended Learning anbieten! Welche Möglichkeiten es gibt und wie Ihr Unternehmen davon profitiert, erfahren Sie in diesem Artikel.

Raus aus der Krise – mit Blended Learning

„Weiterbildungen? Wir haben momentan ganz andere Sorgen. Die Etats sind sowieso eingefroren und mit den Abstandsregelungen macht das doch alles keinen Sinn. Lassen Sie uns in ein paar Monaten nochmal sprechen.“ Antworten wie diese bekomme ich momentan immer wieder zu hören. Nachvollziehbar, gar keine Frage. Ob diese Entscheidung allerdings sinnvoll ist, steht noch mal auf einem anderen Blatt. Aus meiner Sicht ist es gerade jetzt wichtiger denn je, dass Unternehmen ihre Verkäufer fit machen. Denn wer, wenn nicht der Vertrieb, soll den Betrieb aus der Krise führen? Nur, wenn es am Point of Sale rundläuft, kommen Sie wieder aus den roten Zahlen und können die Verluste der letzten Wochen wieder reinholen. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass Ihre Verkäufer absolut fit sind in Sachen Bedarfsanalyse, Nutzenargumentation, Preisverhandlung und Co.

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Blended Learning: Individuelle Bedürfnisse werden großgeschrieben

Blended Learning ist gerade jetzt der ideale Weg, um Ihr Salesteam nachhaltig zu pushen – dafür sprechen unter anderem die folgenden fünf Gründe:

1. Personalisiertes Lernen

Die Teilnehmer müssen nicht an einem fixen Termin im Seminarraum sitzen, sondern können lernen, wann, wie, wo und so lange sie wollen. Eine ideale Lösung gerade mit Blick auf die aktuelle Situation, so lässt sich Weiterbildung bestmöglich mit Homeoffice, Kinderbetreuung und Privatleben in Einklang bringen.

2. Verschiedene Aufbereitungsformen

Dass es wenig bringt, die Teilnehmer frontal zu beschallen und gewissermaßen eine Wissensdusche über ihnen auszuleeren, belegen zahlreiche Studien. Ein echter Vorteil von Blended Learning ist die Möglichkeit, Lerninhalte in gehirngerechte Häppchen aufzubereiten und in mehreren Formen zur Verfügung zu stellen: als Podcast, Video oder Workbook beispielsweise. Der Vorteil: So erhält jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, die Lerninhalte bestmöglich zu verarbeiten.

3. Einblick in Fortschritte und Ergebnisse

Viele klassische Weiterbildungen laufen leider nach Schema F ab: Die Mitarbeiter bekommen ein oder zwei Tage lang Informationen vermittelt, üben vielleicht neue Techniken in Rollenspielen – und das war es dann. Der Transfer in die Praxis scheitert, sobald der Alltagsstress wieder zuschlägt oder erste Hürden auftreten. Ein großer Vorteil von Blended Learning besteht darin, dass die Inhalte über einen deutlich längeren Zeitraum vermittelt werden und so nachhaltig im Gehirn verankert werden. Dadurch, dass der anleitende Trainer Einblick darin hat, wie die Teilnehmer vorankommen und bei welchen Modulen es möglicherweise Herausforderungen gibt, kann gezielt nachgehakt und individuell unterstützt werden, z.B. durch einen 1:1 Online-Call mit dem Trainer.

4. Lernkontrollen

Lernkontrollen fordern nicht nur den Ehrgeiz der Mitarbeiter heraus, sondern sorgen auch dafür, dass die Verkäufer sich sorgfältig mit den Inhalten der Weiterbildung auseinandersetzen. Hier gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, dass folgende Module immer erst nach Bestehen eines Abschlussquiz zugänglich sind.

5. Das Beste aus beiden Welten

Die Coronakrise hat der Digitalisierung einen ordentlichen Schub verpasst. Online-Meetings und Remote Selling werden zukünftig im Vertrieb nicht mehr wegzudenken sein. Höchste Zeit, auch die Weiterbildung fit für den Sprung ins digitale Zeitalter zu machen! Blended Learning bietet dabei die Möglichkeit, das Beste aus beiden Welten zu vereinen: Online-Lerninhalte, mit denen sich die Teilnehmer individuell beschäftigen, und Präsenzveranstaltungen – aktuell in Form von Live-Webinaren – in denen ein Trainer die Inhalte mit den Mitarbeitern vertieft, auf Fragen eingeht etc.

Wie hat Günther Jauch so schön gesagt: „Bildung lässt sich nicht downloaden.“ Dafür lässt sie sich jedoch umso besser uploaden! Blended Learning gibt Unternehmen ein schlagkräftiges Werkzeug an die Hand, um ihre Mitarbeiterschulungen zu revolutionieren und sich durch den nachhaltigen Erfolg vom Wettbewerb abzuheben. Wann sichern Sie sich den Vorsprung durch Bildung?

Viel Erfolg und Glück auf!

Ihr Martin Limbeck