Was sind die größten Herausforderungen als Unternehmer oder Unternehmerin? Diese Frage musste sich Vanessa Weber bereits mit 22 Jahren stellen, als sie den Werkzeugbetrieb ihres Vaters übernommen hat. In die Fußstapfen eines Elternteils zu treten und ein Unternehmen zu übernehmen, ist in einem Alter, in dem andere sich häufig noch in der Selbstfindung befinden, kein leichter Weg. Welche Erfahrungen sie dabei gemacht hat und was sie über die Herausforderung Unternehmertum gelernt hat, erfahren Sie in diesem Beitrag sowie der zugehörigen Podcast-Folge.


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Verkaufen. Der Podcast von Martin Limbeck

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Was macht Unternehmertum aus?

Unternehmertum hat auch eine Menge mit Selbsterkenntnis und Selbstführung zu tun, wie ich selbst bestätigen kann. Du musst nicht nur einen Führungsstil finden, der für dich und deine Mannschaft funktioniert – sondern auch deine eigenen Stärken und Schwächen reflektieren, und zwar kontinuierlich. Was mir an Vanessa sofort sympathisch war: Sie hat nicht studiert, sondern eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolviert – genauso wie ich. Statt theoretisch zu lernen, wurde sie mit Anfang 20 ins kalte Wasser geworfen und hat sich das Wissen direkt in der Praxis angeeignet. Ich bin selbst ein Fan von “Learning by Doing”, das ist allerdings nicht für jeden etwas.

In die Fußstapfen treten und trotzdem authentisch bleiben

Vanessa war zu Beginn ihrer Unternehmer-Karriere blockiert, weil sie glaubte, eine Kopie ihres Vaters sein zu müssen – bis sie realisierte, dass das nicht der Weg für sie ist. Stattdessen war es wichtig, ihren eigenen Führungsstil zu finden und authentisch zu bleiben. Sie wählt einen Führungsstil, bei dem sie auf die Zwischentöne hört und ein Team auf Augenhöhe führt.

Das kann ich nur befürworten, ich bin ebenfalls ein Fan von flachen Hierarchien und möchte, dass meine Mitarbeiter selbstbestimmt handeln. Das setzt allerdings auch ein gehöriges Maß an Vertrauen voraus. Ich habe eine Weile gebraucht, um Aufgaben loszulassen und nicht immer alles selbst absegnen zu wollen. So ging es Vanessa ebenfalls, mittlerweile hat sie sich erfolgreich aus dem klassischen Tagesgeschäft herausgezogen.

Unternehmertum: drei Erfolgstipps von Vanessa Weber

Zu wissen, was die eigenen Stärken und Schwächen sind, hat Vanessa vorangebracht. In Ihrem Buch #malehrlich: 52 ungeschminkte Impulse einer Unternehmerin vermittelt sie weitere wichtige Impulse, die Sie auf Ihrem Karriereweg begleiten. Was mir besonders gefällt: Vanessa ist genauso ehrlich und direkt wie ich. Sie spricht aufrichtig und authentisch Themen an, die auch die Schattenseiten des Unternehmertums offenlegen, wie zum Beispiel den Umgang mit Burnout.

Ihre besten drei Erfolgstipps:

  1. Suchen Sie sich Vorbilder und Mentoren, die Sie auf Ihrem Weg begleiten.
  2. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie auch wirklich voranbringen wollen und sich über Ihre Erfolge freuen.
  3. Bleiben Sie authentisch und gehen Sie Ihren eigenen Weg.

Meine Umsetzungsaufgabe möchte ich dieses Mal an alle Führungskräfte richten: Bitte fragen Sie sich, wie viel Führung Ihr Team wirklich braucht. Übertreiben Sie es vielleicht? Was können Sie tun, um Ihre Mannschaft intrinsisch zu motivieren?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Glück auf!

Ihr Martin Limbeck