Fußball ist für mich ein großes Thema, und der Tag im Stadion fehlt mir momentan so richtig. Statt aber darüber zu jammern, habe ich mir einfach kurzerhand BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer in die heutige Podcast-Folge eingeladen. Wir unterhalten uns darüber, was sich Unternehmen in der freien Wirtschaft vom Fußball abgucken können, um ihre Unternehmensziele zu erreichen.

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Verkaufen. Der Podcast von Martin Limbeck

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Mit Leidenschaft und Herzblut voran

Ein ganz wichtiger Punkt, auf den ich auch später noch mal zurückkommen möchte, ist Leidenschaft. Carsten Cramer hatte zum Beispiel immer schon ungeheuer viel Leidenschaft und Enthusiasmus für den Sport – so viel, dass er seine gesamte berufliche Laufbahn auch in dieser Branche gemacht hat. Nur Leidenschaft oder sogar Besessenheit bringen uns trotz aller Professionalität und Seriosität in der Konsequenz Erfolg. Das wissen Sie auch sicher schon aus anderen Beiträgen und Podcasts von mir. Und beim BVB ist diese Leidenschaft für den Verein durch alle Positionen hinweg riesig.

Was zählt, ist im Endeffekt auch die Motivation, besonders die der Mitarbeiter. Wer nicht hinter seinem Unternehmen steht und Teil des Erfolgs sein will, macht nur das Nötigste – und auch das nicht mit 100 % Einsatz. Wie wichtig die Motivation für das Erreichen der Unternehmensziele ist, kann auch Carsten Cramer hautnah berichten. Sein Beispiel: Die Mitarbeiter im Ticketing. Klar, die BVB-Tickets sind heiß begehrt, das Erreichen der Unternehmensziele, nämlich hier des Verkaufens, ist für dieses Team fast schon ein Kinderspiel. Die wahre Herausforderung dagegen: Die Fans, die kein Ticket bekommen wollen und voller Frust und Enttäuschung anrufen. Da ist es besonders wichtig, die Ticketing-Mitarbeiter für diese emotional schon aufgeladene Arbeit konsequent zu motivieren und immer weiter zu schulen.

Unternehmensziele erreichen Sie mit Prinzipien

Im Fußball kommt es also nicht nur auf den Fußball an sich an, sondern auch auf ein gutes Management, das Ahnung vom „richtigen“ Business hat. Viel Experten-Know-how muss da sein, ebenso ein klares Geschäftsprinzip und die Fähigkeit, trotz aller eben beschriebenen Leidenschaft für den Verein auch rational zu führen. Dazu zählt außerdem, bestimmte Dinge nicht kategorisch auszuschließen. „Das und das kann uns gar nicht passieren, das müssen wir nicht im Hinterkopf behalten“ ist ein ganz großer Fehler!

Was in den Augen von Carsten Cramer ebenfalls wichtige Unternehmensziele sind: Nicht einschlafen oder einrosten und für Werte und eine bestimmte Haltung einstehen. Ab einer gewissen Unternehmensgröße und damit Reichweite und Einfluss ist es einfach eine Priorität, die auch positiv zu nutzen. So investiert der BVB beispielsweise regelmäßig in die Charity der Stadt Dortmund.

Breit aufstellen, Mitarbeiter halten

Ein weiteres Erfolgsrezept: Den Kontakt zu ehemaligen Spielern – bzw. bei Ihnen ehemaligen Mitarbeitern – halten. Wenn ein Spieler vom FC Bayern München zurückwechseln möchte, wird er mit offenen Armen empfangen. Setzen auch Sie also darauf, ehemalige Mitarbeiter noch langfristig an Ihr Unternehmen zu binden und ihnen klar zu machen, dass sie ihren Posten jederzeit zurückhaben können. Und zum Abschluss ein letzter Tipp: Stellen Sie sich breit auf. Der BVB steht nicht nur für Fußball, sondern auch für erfolgreichen Handball, Blindenfußball sowie eine ganze Reihe weiterer Sportarten.

Das war’s auch schon mit dieser spannenden Folge, auf die ich mich besonders gefreut habe. Meine Umsetzungsaufgabe für Sie: Denken Sie doch mal darüber nach, wie viel Leidenschaft, Begeisterung und Herzblut Sie für Ihren Job mitbringen!

Glück auf,
Ihr Martin Limbeck