Schnell ein Bild ausgesucht und hochgeladen? Klar können Sie das so machen. Allerdings verschenken Sie auf diese Weise auch wertvolle Business-Chancen! Egal ob auf der Website oder in Social Media: Ihr Profilfoto ist heute Ihre digitale Visitenkarte und beeinflusst Ihren Vertriebserfolg! Worauf Sie daher unbedingt achten sollten und wie das perfekte Business-Porträt gelingt, erfahren Sie in diesem Beitrag sowie in der zugehörigen Podcast-Folge.


Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von html5-player.libsyn.com zu laden.

Inhalt laden


Verkaufen. Der Podcast von Martin Limbeck

Vertriebsstoff zum Hören

Abonnieren Sie unseren Podcast und freuen Sie sich auf besten Vertriebsstoff zum Sonntagskaffee!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Hand aufs Herz: Was machen Sie, wenn Sie einen neuen Geschäftskontakt anbahnen? Natürlich erst mal googeln. Was gibt es über das Unternehmen zu erfahren, welche Position bekleidet der Kontakt, und vor allem: Wie sieht er oder sie aus? Gerade auf Grund der zunehmenden Digitalisierung werden Bilder umso wichtiger. Verkaufen ist und bleibt ein Geschäft zwischen Menschen. Und Menschen wollen sehen, mit wem sie es zu tun haben!

Eine Meinung, die viele Großkonzerne jedoch nicht teilen. Mir ist schon oft aufgefallen: Je größer das Unternehmen, umso anonymer wird es auch. Oftmals sehen Sie auf den Seiten nur Stockfotos. Die einzigen „echten“ Menschen inklusive kleiner Vita finden Sie noch, wenn Sie sich bis zum Vorstand oder dem Board of Directors durchwühlen. Klar ist es bei einem großen Unternehmen zeitaufwändig, immer wieder Fotos von neuen Mitarbeitern zu schießen und diese in die Seite einzubinden. Doch aus meiner Sicht darf das keine Entschuldigung sein. Wenn ich eine sechsstellige Summe in einen Auftrag investiere, möchte ich auch die Menschen sehen, mit denen ich zu tun habe. Denn es wird sicherlich nicht der CEO sein, der mir meine Rechnungen schickt oder meine Mannschaft bei der Einführung der neuen Software begleitet. Ein Unternehmen ist immer nur so erfolgreich wie die Summe seiner Mitarbeiter – daher liegt es mir sehr am Herzen, dies meine Kunden in unserer visuellen Kommunikation auch spüren zu lassen.

In vier Schritten zum professionellen Profilbild

Auch mein Podcast-Gast Jörg Backhaus ist jedes Mal wieder erstaunt, wieviel Menschen bei ihren Xing oder LinkedIn Profilen verschenken. Entweder ist gar kein Bild hochgeladen, nur das Firmenlogo – oder ein Foto, das alt, unscharf oder scheinbar im letzten Urlaub aufgenommen wurde. Würden Sie mit jemandem online näher Kontakt aufnehmen, wenn er oder sie kein Profilbild hat? Ich nicht. Ebenso unprofessionell wirkt es inzwischen, wenn bei LinkedIn die Banner-Funktion nicht verwendet wird. Im Gegensatz zu Xing ist hierfür bei LinkedIn kein Premium Account nötig. Es kann doch nicht so schwer sein, sich ein Bild mit einer Größe von 1.536 x 768 Pixeln zurechtzuschneiden! Oder sich meinetwegen vom Grafiker seines Vertrauens einen Header bauen zu lassen. Hier haben Sie die Chance, zusammen mit Ihrem Profilbild einen rundherum positiven und professionellen ersten Eindruck zu hinterlassen und Ihren Vertriebserfolg zu steigern. Die vier wichtigsten Tipps, die Sie bei der Bildauswahl bzw. beim Shooting beachten sollten:

  1. Gesicht: Wichtig ist, dass Ihr Kopf ganz zu sehen ist. Sie müssen nicht zwingend frontal in die Kamera schauen – oftmals ist es besser, schräg am Fotografen vorbeizugucken. So kommt Ihre „Schokoladenseite“ besser zur Geltung und oftmals ist die Belichtung dann auch schmeichelnder. Und bitte: Lächeln Sie! Unsere Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir als Betrachter automatisch zurücklächeln. Schon haben Sie Sympathiepunkte gesammelt.
  2. Körper: Ein Profilfoto, dass Sie etwa bis zur Hüfte zeigt, ist eine weitere Option. Studien belegen hier einen positiven psychologischen Effekt. Je mehr wir von einem Menschen sehen, umso mehr vertrauen wir ihm.
  3. Farbe: Schwarz-weiß-Bilder sind stylish, keine Frage. Allerdings sorgen sie auch für Distanz zum Betrachter. Nicht umsonst werden solche Aufnahmen bei Traueranzeigen verwendet. Ziehen Sie es daher in Erwägung, lieber ein farbiges Porträt auszuwählen. Eine weitere Möglichkeit für einen eleganten Effekt: Ziehen Sie die Sättigung runter und fügen Sie einen Farbfilter hinzu, etwa in Ihrer CI-Farbe. Das sorgt für einen hohen Wiedererkennungseffekt.
  4. Kleidung: Die Wahl der Kleidung hängt natürlich von Ihrer Branche und Ihrem Business ab. Aus meiner Sicht muss es nicht mehr das hochgeschlossene Hemd mit Sakko und Krawatte sein – doch vom T-Shirt sind wir dennoch meilenweit entfernt. Fotografieren Sie sich so, wie Sie auch Ihren Kunden gegenübertreten würden.

Gute Bilder sind eine Investition in Ihren Vertriebserfolg!

Wann haben Sie zuletzt neue Porträts und Website-Bilder gemacht? Ich halte mich ganz klar an den Leitspruch: „Jedes Alter hat sein Foto.“ Daher wird bei mir alle vier Jahre runderneuert. Ich fände es nicht gerade seriös, noch mit Bildern zu arbeiten, auf denen ich etliche Jahre jünger bin. Auch dann nicht, wenn sie zweifelsohne schmeichelhaft sind.

Geben Sie sich also einen Ruck und investieren Sie in Ihren Vertriebserfolg! Es heißt nicht umsonst: „Das Auge isst mit.“ Gute, professionelle Fotos haben einen entscheidenden Einfluss auf Ihren Markenerfolg. Blickrichtung, Lächeln, Kleidung – alle Elemente sind wichtig und wollen gut überlegt sein. Das gilt übrigens nicht nur für Ihren Online-Auftritt auf Bildern, sondern auch dafür, wie Sie sich in Videocalls vor der Kamera geben. Sie möchten Ihre Performance im Remote Sales noch steigern? Dann melden Sie sich am besten direkt zu meinem nächsten Seminar an und werden Sie zum Certified Remote Seller®!

Viel Erfolg und Glück auf

Ihr Martin Limbeck