Haben Sie als Unternehmer oder Führungskraft manchmal das Gefühl, gegen eine Wand anzulaufen? Die Herausforderungen steigen ständig und wir alle müssen uns jetzt zukunftsfähig aufstellen. Das geht jedoch nicht allein über Strukturen, Prozesse und Kennzahlen. Warum Sie die körperliche und mentale Gesundheit nicht außer Acht lassen dürfen und wie wichtig Selbstfürsorge für Führungsverantwortliche ist? Das erfahren Sie in diesem Beitrag sowie in der zugehörigen Podcast-Folge mit Johannes Herrmann.


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Verkaufen. Der Podcast von Martin Limbeck

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Von der Über- in die Unterspannung kommen

Mentaltraining für Manager? Das mag sich erst einmal seltsam anhören. Doch das ist es absolut nicht! Denn genauso wie Olympia-Athleten sind Unternehmer, Manager und Führungsverantwortliche schlussendlich High Performer. Daher ist es nur sinnvoll, dass sie sich auch mit Mentaltraining als Form der Selbstfürsorge beschäftigen. Beispielsweise Atemtechniken, Visualisierung oder Meditation. Früher habe ich dem auch eher skeptisch gegenübergestanden. Dabei hatte ich genau die Herausforderungen, die viele High Performer unter Dauerlast haben: Ich war ständig in der Überspannung – und wusste nicht, wie ich überhaupt runterkommen sollte. Doch immer weiter Vollgas geben geht nur eine bestimmte Zeit lang gut. Wir alle brauchen eine Balance, um die Anspannung ausgleichen zu können. Um nochmal den Vergleich zum Sport heranzuziehen: Der Muskel wächst in der Erholung, nicht im Dauertraining.

Selbstfürsorge bedeutet, die für dich passende Methode zu finden

Ich habe selbst extremen Raubbau an meinem Körper betrieben. Selbstfürsorge war für mich lange kein Thema. Ich habe früher sehr viel Sport gemacht. Ich habe geboxt, war joggen und sonst was. Das habe ich jedoch irgendwann wieder schleifen lassen. Bis es sich deutlich auf der Waage und in Sachen Kondition und Fitness bemerkbar gemacht hat. Das war für mich der Wendepunkt. Seit gut 1,5 Jahren mache ich wieder jeden Tag Sport. Wie ich das geschafft habe? Alles eine Frage des Mindsets. Nirgendwo steht geschrieben, dass du jeden Tag zwei Stunden im Schweiß deines Angesichts trainieren musst. Wenn du diese Zeit eigentlich nicht hast, artet das nur wieder in Stress aus und du schadest dir damit mehr als dass es nützt. Ich habe heute morgen zum Beispiel 31 Minuten Kettlebell-Training bemacht. Bei einer halben Stunde HIT-Training bist du danach fertig wie ein Schnitzel. Und es gibt eine Sache, die mich in punkto Gesundheit auch enorm nach vorne gebracht hat: Die Wim-Hof-Methode.

Stark in den Tag mit der Wim-Hof-Methode

Die Methode vereint drei erwiesenermaßen gesundheitsfördernde Aktivitäten:

  • Bewusstes Atmen,
  • schonende Bewegungen an der frischen Luft sowie
  • die positive Wirkung von Kälte.

Es funktioniert ganz einfach: Du atmest 30-40-mal tief und ohne Pause ein und aus. Anschließend hältst du eine Minute lang die Luft an. Und das wiederholst du mehrfach. Und der Kälteschock? Ich gehe in meinen See – auch im Winter. Für den Anfang tut es jedoch auch eine morgendliche Kalte Dusche. Der Erfolg spricht für sich: Ich starte seitdem jeden Tag topfit durch und hatte seitdem nicht mal einen Schnupfen.

Hauptsache, du fängst an

Entscheidend ist, sich jetzt nicht unter Druck zu setzen. Sie müssen etwas finden, das zu Ihnen und Ihrem Lebensrhythmus passt. Probieren Sie ruhig verschiedene Sachen aus. Es geht nicht darum, von Null auf Hundert durchzustarten und nach Jahren auf der Couch sofort einen Marathon zu laufen. Die kleinen Schritte in die Veränderung sind die, auf die es ankommt. Und das Dranbleiben: Es dauert nachweißlich bis zu 66 Tage, bis aus einer neuen Tätigkeit eine Gewohnheit geworden ist. Glauben Sie mir, es lohnt sich.

Viel Erfolg und Glück auf!

Ihr Martin Limbeck