Mentalstrategien sind nur was für Zauberkünstler? Von wegen! Ich habe selbst einige Strategien ausprobiert und bin überzeugt davon, dass sie Ihnen dabei helfen, noch erfolgreicher zu verkaufen. Wie genau Mentalstrategien funktionieren und was Ihr Unterbewusstsein damit zu tun hat, erfahren Sie in diesem Beitrag sowie in der aktuellen Podcast-Folge mit Thosten Havener, Mentalkünstler und Körpersprache-Dolmetscher.

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Verkaufen. Der Podcast von Martin Limbeck

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Mit Mentalstrategien Ziele erreichen

„Da musst du mal anders drüber denken! Kein Wunder, dass es mit der Akquise nicht läuft, wenn du dich immer so runterziehst.“ Hat Ihnen ein Kollege oder ein Freund schon mal sowas gesagt? Solche Tipps sind zwar gut gemeint – doch sie lassen dich meist ratlos zurück. Was ist damit gemeint? Und vor allem: Wie soll das denn funktionieren? Ich habe früher selbst geglaubt, dass es sich dabei nur um leere Floskeln handelt. Bis ich Mentalstrategien für mich entdeckt habe. Denn sie helfen uns dabei, uns auf Erfolg zu programmieren!

Heute ist die Sache für mich klar. Wenn ich ein Ziel habe, visualisiere ich es mir. Ich stelle mir vor, wie ich es bereits erreicht habe und wie gut ich mich dann fühlen werde. Ich lege mir die Strategie zurecht, um dieses Wunschbild Wirklichkeit werden zu lassen – und dann geht’s los! Eine Technik, die ich auch jedem Verkäufer nur ans Herz legen kann. Anstatt sich zu fragen, ob der Kunde Zeit für das Telefonat hat, sollten Sie sich lieber vorstellen, wie er sich für das interessante Gespräch bedankt und sagt, dass er sich auf den vereinbarten Termin freut. Das klingt doch schon ganz anders, oder? Zugegeben: Es wird eine Weile dauern, bis Ihnen diese Mentalstrategie in Fleisch und Blut übergeht. Doch es lohnt sich! Entscheidend für den Erfolg ist es, dass Sie sich nicht nur mit Ihrem Bewusstsein, sondern auch mit Ihrem Unterbewusstsein auseinandersetzen. Das mag vielleicht ein bisschen spirituell anmuten – doch ich kann Ihnen nur raten, der Sache eine Chance zu geben und es auszuprobieren.

Oft entscheidet das Unterbewusstsein über Erfolg oder Misserfolg

„Ich möchte diesen Kunden gewinnen!“ Nach außen ist die Sache klar. Sie wissen, was Sie wollen. Doch glauben Sie auch daran, dass Sie den Auftrag holen? Ihr Bewusstsein hat ein klares Ziel definiert. Die Frage ist jedoch, ob Ihr Unterbewusstsein hier auch mitzieht. Thorsten Havener hat hier einen tollen Tipp: Sprechen Sie Ihr Ziel laut aus – und beobachten Sie dann, was passiert. Verkrampfen sich Ihr Bauch oder Ihre Schultern? Das sind eindeutige Zeichen, über die Sie nicht hinweggehen dürfen. Horchen Sie in sich hinein. Woher kommt diese Reaktion? Möglicherweise, weil Ihr Unterbewusstsein nicht so viel davon hält. Zum Beispiel, weil der Auftrag viel zusätzliche Arbeit für Sie mit sich bringen würde.

Der Wunsch, etwas zu schaffen, ist immer nur die eine Hälfte der Medaille. Auf der anderen Seite steht, ob Sie auch daran glauben. Und dieser Glaube an eine Sache, der Glaube an sich selbst, den eigenen Selbstwert, alle Erinnerungen sind in unserem Unterbewusstsein abgelegt. Thorsten Havener bringt es sehr schön auf den Punkt: „Wenn Glaube und Wille sich gegenüberstehen, gewinnt immer der Glaube. Mit anderen Worten: Du musst auch daran glauben, dass du dein Ziel erreichst. Der Wille allein reicht nicht aus!“

Veränderung braucht seine Zeit

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich Mentalstrategien nicht von heute auf morgen implementieren lassen. Ganz im Sinne eines afrikanischen Sprichworts: Das Gras wächst nicht schneller, wenn du daran ziehst. Entscheidend ist, einfach anzufangen, um sich selbst aus hemmenden Gedankenkreisen herauszuholen. Zum Beispiel bei der Akquise. Lassen Sie sich von Ihrem Unterbewusstsein nicht länger einreden, dass der Kunde sicher keine Zeit oder kein Interesse hat. Sondern, dass es eine gute Idee ist, den Kunden anzurufen – weil Sie ihm einen entscheidenden Mehrwert mit Ihrem Angebot bieten. Das braucht Zeit. Doch es wird funktionieren, wenn Sie dranbleiben! Ergänzend kann es auch sehr hilfreich sein, eine einfache Handlung zu verändern. Fahren Sie mal einen anderen Weg ins Büro als den, den Sie die letzten fünf Jahre genommen haben. Gehen Sie bewusst durch den Hintereingang anstatt durch die Vordertür. Allein die Tatsache, dass Ihnen diese Dinge gelingen werden, werden dafür sorgen, dass Sie positiver an große Aufgaben und Ihre Ziele rangehen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und Glück auf!

Ihr Martin Limbeck