Als Führungskraft tragen Sie eine Menge Verantwortung dafür, dass Ihr Unternehmen eine mittel- und langfristige Strategie mit klaren Zielen verfolgt. Dass alle Aufgaben sinnvoll verteilt werden, jeder weiß, was er zu tun hat – und das im besten Falle auch noch motiviert und gut gelaunt umsetzt. Doch jedes Team ist immer nur so gut wie sein Trainer. Soll heißen: Gute Führung beginnt bei Ihnen! Wie Ihnen das Konzept von Positive Leadership dabei hilft, Ihre Mannschaft zu Spitzenleistung zu begleiten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Positive Leadership: Alles PERMA in Ihrem Team?

Nein, Sie haben sich nicht verlesen. Sie wissen nicht, was PERMA ist? Hinter dem Akronym verbergen sich fünf Faktoren, die hauptverantwortlich dafür sind, dass Menschen aufblühen. Das Konzept stammt aus dem Bereich der positiven Psychologie und ist inzwischen eines der am besten evaluierten Konzepte zum Thema Glück und Zufriedenheit. Und zwar nicht nur im Privatleben, sondern vor allem, wenn es um Arbeit und Mitarbeiterführung geht.

PERMA steht für:

  • Positive Gefühle
  • Engagement
  • Relations (Beziehungen)
  • Meaning (Sinnhaftigkeit)
  • Accomplishment (Zielerreichung)

Alle fünf Faktoren steigern das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter nachweißlich und tragen zu ihrer Motivation bei. Im Folgenden gebe ich Ihnen ein paar konkrete Beispiele, mit welchen Handlungen Sie auf die verschiedenen Punkte einzahlen.

Positive Leadership: Fünf Faktoren, mit denen Sie Ihre Mitarbeiter stärken

  1. Gute Stimmung: „Wir sind nicht hier, um Spaß zu haben!“ Nicht? Dann haben Sie definitiv etwas falsch verstanden. Natürlich soll Arbeit auch Spaß machen. Ich für meinen Teil wünsche mir, dass sich meine Teammitglieder im Office wohlfühlen, zufrieden sind und ihre Arbeit gerne machen. Ich verstehe, dass es Tage gibt, an denen das vielleicht nicht so gut klappt. Doch dann ist es auch mein Job als Führungskraft, für ein gutes Grundgefühl zu sorgen. Indem ich meine Mitarbeiter für gute Leistung lobe. Und indem ich für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorge. Mein Team ist mit der neusten Technik ausgestattet, es gibt Kaffee, Wasser, Obst for free – und jeden Mittag gibt es frisches Essen von unserem Koch.
  2. Engagement: Natürlich hat jeder Beruf seine zugehörige Jobbeschreibung. Doch haben Sie schon mal genau hingeschaut und vor allem hingehört, welche weiteren Fähigkeiten und Interessen Ihre Mitarbeiter haben? Möglicherweise hat einer Ihrer Innendienstmitarbeiter auch Talent im Umgang mit Photoshop und würde Spaß daran haben, Ihre Marketingabteilung gelegentlich zu unterstützen oder Ihre Präsentationen zu pimpen.
  3. Beziehungen: Ich halte nichts von Führungskräften, die sich von ihren Mitarbeitern absondern. Doch in großen Konzernen ist es immer noch gang und gäbe, dass die Chefs ihre eigene Kantine haben und ihre Büroetage einem Elfenbeinturm gleich nie verlassen. Das wäre mir echt zu blöd. Ich möchte wissen, wie meine Leute drauf sind. Mit ihnen zusammen essen, mal an der Kaffeemaschine quatschen und hören, wie ihr Urlaub oder ihr Wochenende war und wie es den Kindern geht. Für mich ist es selbstverständlich, auch selbst Privates preiszugeben – denn nur so kann Vertrauen erwachsen und eine offene Gesprächskultur entstehen.
  4. Meaning: Als Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, Sinn zu stiften. Für mich selbstverständlich – ich arbeite mit meinen Mitarbeitern auf Augenhöhe und informiere sie nicht nur über anstehende Herausforderungen, sondern frage sie auch aktiv nach ihrer Meinung. Ich lege großen Wert darauf, dass jedes meiner Teammitglieder weiß, welchen Teil er oder sie zum Erfolg des Unternehmens beiträgt.
  5. Accomplishment: Positive Führung bedeutet auch, Erreichtes sichtbar zu machen. Und damit meine ich nicht nur die großen Unternehmensziele. Wir feiern auch kleine Zwischenziele. Die ganze Mannschaft freut sich, wenn wir bei einem Pitch eine Runde weitergekommen sind. Und in unserem Office wird die Umsatzglocke bei jedem Abschluss geläutet – egal, ob es der Verkauf eines umfangreichen Beratungsprozesses oder eines Seminartickets ist.

Gute Führungskräfte überprüfen sich selbst

Was Sie bei allen Bemühungen nicht vergessen sollten: Positive Leadership beginnt bei Ihnen. Kümmern Sie sich daher auch um Ihr eigenes Wohlbefinden und sorgen Sie dafür, dass Sie sich in Ihrer Position als Führungskraft gestärkt fühlen und sich regelmäßig reflektieren.

Sie möchten mehr zum Thema Leadership im Vertrieb erfahren und lernen, wie Sie Ihr Team nachhaltig motivieren und zu einer Spitzenmannschaft formen? Dann melden Sie sich am besten direkt für mein zweitägiges Live-Seminar Limbeck. Vertriebsführung. an, der nächste Termin ist am 4.-5. Oktober 2021!

Viel Erfolg und Glück auf!

Ihr Martin Limbeck