Betriebliche Weiterbildung hat sich durch die Pandemie zwangsläufig verändert. Allerdings nicht unbedingt zum Besten. Viele Unternehmen sind auf digitale Lösungen umgestiegen – doch nicht zwingend mit den passenden Methoden und Inhalten, um dringend benötigte Kompetenzen erfolgreich zu schulen. Worauf es ankommt, damit Corporate Learning jetzt zukunftsfähig wird, lesen Sie in diesem Beitrag.

Corporate Learning: Eklatante Wissenslücken bei vielen Mitarbeitern

Wie heißt es so schön: „Kennen bedeutet noch lange nicht Können.“ Von Themen wie digitaler Kommunikation, virtueller Zusammenarbeit, Digitalstrategie und Kundenzentriertheit haben viele Mitarbeiter in Unternehmen schon gehört. Geht es in die Umsetzung, sieht es vielerorts allerdings finster aus. Die Online-Jobplattform Stepstone und das Kienbaum Institut ISM haben im vergangenen Jahr rund 8.000 Erwerbstätige in Deutschland zum Thema Anforderungen und Weiterbildung repräsentativ befragt. Darunter waren auch Antworten von rund 3.000 Fach- und Führungskräfte, die ergaben, dass rund vier Fünftel der Teilnehmer erwarten, dass Mitarbeiter in den kommenden fünf Jahren neue Kompetenzen durch veränderte Tätigkeiten benötigen. Sechs von zehn Befragten waren dabei der Ansicht, dass es aktuell an Kompetenzen mangelt, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Und rund zwei Drittel der Führungsverantwortlichen gehen davon aus, dass sich diese Wissenslücken weiter vergrößern werden. Ein Grund dafür sind nicht nur der branchenübergreifend vorherrschende Fachkräftemangel – sondern vor allem die vorhandenen Weiterbildungskonzepte.

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Corporate Learning muss maßgeschneidert werden

Obwohl offensichtlich ist, dass die Digitalisierung auf dem Vormarsch ist, verschließen sich viele Unternehmen der Notwendigkeit, darauf zu reagieren. Statt die Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen, wurden viele Weiterbildungsetats krisenbedingt eingefroren. Aus meiner Sicht eine fatale Fehlentscheidung, denn Weiterbildung ist ein strategischer Erfolgsfaktor für Unternehmen. Vorausgesetzt, das Corporate Learning wird an die Gegebenheiten und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasst. Wer nur 08/15-Frontalbeschallung auf der Weiterbildungsagenda hat, kann diese auch getrost in der Schublade lassen.

Die folgenden fünf Punkte sollte Corporate Learning erfüllen:

  • Weiterbildungsmaßnahmen stehen im Einklang mit der Unternehmensstrategie
  • Statt generalisierter Maßnahmen wird auf individuelle Angebote gesetzt, die die Mitarbeiter an ihrem jeweiligen Wissensstand abholen
  • Selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Lernen motiviert Mitarbeiter eher als klassische, fest terminierte Lernangebote
  • Einsatz verschiedener Lernmethoden, um alle Lerntypen bestmöglich abzuholen
  • Professionelle Begleitung des Corporate Learnings, um den Transfer in die Praxis zu fördern

Punktgenaue Weiterbildung mit eigenem Blended-Learning-Prozess

Über 30 Milliarden Euro werden in Deutschland und Österreich jährlich in ergebnislose Weiterbildungen gesteckt. Das muss und darf nicht sein. Aus diesem Grund haben wir bei der Limbeck® Group ein durchdachtes Blended-Learning-Konzept auf die Beine gestellt, das wir auch für Ihr Unternehmen implementieren. Damit Wissen genau dorthin gelangt und bleibt, wo es hingehört – im Kopf Ihrer Mitarbeiter. Lassen Sie uns gerne sprechen, wie Corporate Learning in Ihrem Unternehmen zukünftig aussehen kann. Mehr Informationen finden Sie hier.

Viel Erfolg und Glück auf!

Ihr Martin Limbeck