1. Dezember 2019

Das Einmaleins der Kommunikation: Klar und präzise formulieren!

Tisch, auf dem ein Laptop, Tablet, Smartphone und eine Kaffeetasse ist.

Inhaltsverzeichnis

»Nein, das sehe ich nicht so wie Sie, denn wenn man zu einer für beide Seiten erfreulichen Einigung kommt, was dieses eigentlich unschlagbare Angebot betrifft, dann könnte ich eine reibungslose Lieferung vor dem 22. Juli organisieren.«

Iiiiiaaaaa – iiiiiaaaaa – iiiiiaaaaa … Achtung, Achtung! Code Red, höchste Alarmstufe, sämtliche Sirenen am Anschlag! Das ist der absolute Super-GAU unter allen Verkäufersprech-Durchfallerkrankungen. Eine Aneinanderreihung verkaufsrhetorischer Fettnäpfchen, die bei jedem erfahrenen Einkäufer und Entscheider einen heftigen Würgereflex verursacht. Kurz durchschnaufen – und jetzt der Reihe nach:

  • Schachtelsätze mit Nebensätzen und Einschüben haben im Verkauf nichts verloren, egal ob in der schriftlichen Kommunikation oder im Gespräch. Sie kennen das KISS-Prinzip? Keep it short and simple: Gebrauchen Sie kurze Hauptsätze!
  • Streichen Sie Nein aus Ihrem Wortschatz! Nein bedeutet Ablehnung, die Ihr Kunde nun wirklich nicht hören und spüren will. Konzentrieren Sie sich auf das, was geht, und nicht auf das, was nicht geht. Es klingt einfach freundlicher. Auch wenn das, was Sie realisieren, weniger ist als das, was sich Ihr Kunde wünscht.
  • »Ich« gehört zu den am häufigsten gebrauchten Worten, denn wer redet nicht gern von sich, seinen Produkten, seinem Unternehmen? In der Verkaufskommunikation steht aber Ihr Kunde im Mittelpunkt! Schreiben und Sprechen Sie deshalb von »Sie« und »Ihr« statt von »ich«, »wir«, »mein« und »unser«.
  • Wer »man« sagt, der meint jeden – und damit niemanden. Der will die Verantwortung für das, was er sagt, von sich wegschieben. Das Füllwort »eigentlich« ist eine Einschränkung, die das Gesagte relativiert. Beides verunsichert Ihren Kunden. Dabei benötigt er gerade in der Abschlussphase die Sicherheit, sich für das beste Angebot zu entscheiden – Ihr Angebot.
  • »Könnte«, »möchte«, »dürfte« sind Konjunktive, die viele aus falsch verstandener Höflichkeit nutzen. Konjunktive verraten aber nur Ihre Unsicherheit. Wer im Konjunktiv spricht, glaubt nicht an das, was er sagt. Und wie soll Ihr Kunde sich bei Ihrem Angebot sicher sein, wenn er spürt, dass Sie es selbst nicht sind?
  • Worte wie reibungslos, störungsfrei, problemlos und einwandfrei sind gut gemeint, kommen aber denkbar schlecht beim Kunden an. Sie lösen negative Assoziationen aus, denn Reibung, Störung, Problem und Einwand sind die Begriffe, die bei Ihrem Kunden hängenbleiben. Verwenden Sie positive Begriffe wie glatt, direkt, frei, kinderleicht, schnell, komplett, einfach oder das gute, alte Wort »gut«.

Nicht falsch verstehen: Das heißt, keiner verlangt, dass Sie als Verkäufer mit rhetorischer Finesse glänzen. Ihr Kunde erwartet nicht, dass Sie Ihr Angebot sprachlich aufmotzen, wie es manche Weihnachtsfanatiker mit ihren Edeltannen tun. Er mag es vielmehr, wenn Sie Ihr Anliegen präzise und eindeutig formulieren: ohne Schnickschnack, ohne Drumherum-Gelaber, ohne Schnörkel, ohne Konjunktive – kundenorientiert, kurz, prägnant. Sagen Sie dem Kunden, welchen Nutzen er mit Ihrer Lösung erhält. Damit bringen Sie den Bedarf und die Kaufmotive Ihres Kunden mit Ihrem Angebot in Einklang. Punktgenaue Formulierungen sind die Basis erfolgreicher Verkaufskommunikation. Ihr Kunde wird es Ihnen mit dem Auftrag danken.

Über Martin Limbeck

Martin Limbeck

Martin Limbeck ist eine unternehmerische Ausnahmepersönlichkeit und steht für ehrlichen Geschäftserfolg und ungeschöntes Feedback auf Augenhöhe: Ehrlich. Direkt. Klar. Ein Kind des Ruhrgebiets. Seine Mission: Unternehmen in digitalen Zeiten zum langfristigen Erfolg zu verhelfen und das Potenzial von Vertriebsteams nachhaltig zu steigern. Vertrieb macht Zukunft!

Ein Schritt noch - an wen gehen diese ınfos?
Inhalte des 5-Tage-Bootcamps:

Vertriebs-Mindset, Haltung & Selbstführung

Kaltakquise, Erstkontakt & Terminierung

Gesprächsführung, Qualifizierung & Bedarfsanalyse

Nutzenargumentation, Einwandbehandlung & Preisgespräch

Abschluss, Follow-up, Kundenbindung & Empfehlungen

Nachhaltigkeit statt Strohfeuer:

Im Anschluss an das Bootcamp sichern zwei Nachfass-Webinare à 60 Minuten den Transfer in den Vertriebsalltag. Offene Fragen, reale Fälle und Umsetzungshürden werden gezielt aufgegriffen und nachgeschärft.

18.05.-22.05.2026
07.09.-11.09.2026
02.11.-06.11.2026

Für wen ist POWER YOUR SALES gemacht?

Sie haben neue Mitarbeitende im Vertrieb, die schnell Sicherheit und Struktur brauchen

Ihre Verkäufer führen viele Gespräche – die Zahl der Abschlüsse bleibt jedoch überschaubar

Sie wünschen sich einen einheitlichen und nachvollziehbaren Verkaufsprozess statt individueller Zufallstreffer

Tag 1

10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Insights MDI verstehen und im Vertrieb anwenden

Einführung in Insights MDI: Persönlichkeitspräferenzen und Motivatoren im Überblick

Die vier Insights-Farben im Vertriebsalltag: Verhalten, Wirkung und typische Muster

Eigene Persönlichkeits- und Motivationsstruktur verstehen

Selbststeuerung im Vertrieb: Wie Persönlichkeit Entscheidungen, Kommunikation und Abschlussverhalten beeinflusst

Stressverhalten und Konfliktdynamiken im Verkauf erkennen und gezielt steuern

Wirkung im Kundengespräch: Warum gleiche Argumente unterschiedlich ankommen

Ziel des ersten Tages ist es, ein klares Verständnis für das Modell zu entwickeln und die eigene Rolle im Vertrieb bewusster zu reflektieren.

Tag 2

10:00 Uhr – 18:00 Uhr
Insights MDI in Führung, Teaming, Kundenarbeit und Recruiting

Kunden besser verstehen: Persönlichkeitsprofile im Verkaufs- und Beratungsgespräch nutzen

Nutzenargumentation entlang unterschiedlicher Entscheidungs- und Motivationslogiken

Führung im Vertrieb: Mitarbeiter individuell führen, motivieren und entwickeln

Teaming im Vertrieb: Stärken gezielt kombinieren, Reibungsverluste reduzieren

Insights MDI im Recruiting: Passung von Persönlichkeit, Rolle und Vertriebsanforderung

Praxisübungen und konkrete Fallbeispiele aus Führung, Kundenarbeit und Auswahlprozessen

Der zweite Tag fokussiert sich auf den systematischen Einsatz von Insights MDI als Führungs- und Vertriebsinstrument.

10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Übersicht über aktuell verfügbare KI-Tools und Anwendungsmöglichkeiten inkl. Live-Test aller Premium-Features

Optimale Ergebnisse erzielen mit Large Language Models (LLMs)

Entwicklung maßgeschneiderter KI-Helfer, die wiederkehrende Aufgaben in Ihrem Vertrieb übernehmen wie Recherche oder Mail-und Angebotserstellung

Einsatz virtueller Assistenz, um den Onboarding Prozess neuer Mitarbeiter zu erleichtern

Typische Anwendungsfehler und wie Sie sie vermeiden

Im Anschluss an das Seminar haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, an einem Online Follow-up-Meeting teilzunehmen – um offene Fragen zu klären und den Transfer in Ihren Vertriebsalltag sicherzustellen.

Verpassen Sie nicht Ihre Chance!

Unsere offenen Seminare starten wieder – sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!

Wir freuen uns auf Sie!

Tag 1

10:00 UHR - 18:00 UHR

Tag 2

09:00 UHR - 17:00 UHR

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Tag 2

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Wir senden Ihnen den Report als PDF zu:

Leseprobe LIMBECK. UNTERNEHMER.

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